Was tun bei Sonnenallergie?

Kennen Sie das auch? – Kaum lädt die Sommersonne zum Baden ein, schon zeigen sich auf der Haut unschöne Rötungen und kleine heftig juckende Bläschen, manchmal sogar Schwellungen. Eine Sonnenallergie hat sich entwickelt. Sie tritt besonders häufig bei der ersten Sonnenbestrahlung auf. Die Haut ist über den Winter sonnenentwöhnt, schützende Pigmente haben sich zurückgebildet und so reagiert sie auf die intensiver werdende Bestrahlung besonders heftig.

Als wahrscheinlichster Auslöser dieser unangenehmen Reaktion gilt der langwellige UV-A- Anteil des Sonnenlichts. Im Verdacht stehen aber auch Inhaltsstoffe von Kosmetika wie z.B. lichtsensibilisierende Parfümöle. Wichtig ist daher, ein hochwertiges Lichtschutzpräparat auszuwählen, dessen Filtersystem zuverlässig vor dem gesamten UV- Spektrum schützt. Damit beugt man nicht nur der Sonnenallergie sondern auch der Hautalterung und Zellschäden vor.

Eine Sonderform der Sonnenallergie ist die sogenannte Mallorca- Akne. Sie wird ausgelöst durch Fette und Emulgatoren. Auch hier treten juckende Bläschen und Knötchen auf, die bei zunehmender Bräunung der Haut abklingen. Wer unter dieser Form der Sonnenallergie leidet, darf nur Lichtschutzpräparate in Gelform verwenden, die fett- und emulgatorfrei sind. Dies gilt natürlich auch für die Après- Pflegeprodukte nach dem Sonnenbad. Auch hier sind fettfreie, kühlende Feuchtigkeitsgele zu bevorzugen, die zusätzlich hautberuhigendes Panthenol enthalten können. Würde man die gewohnte Lotion mit Fettanteil und Emulgatoren verwenden, so blieben diese auf der Haut und könnten beim nächsten Sonnenbad die allergische Reaktion auslösen.

Man kann allerdings auch vorbeugend einiges tun, um eine Sonnenallergie erst gar nicht entstehen zu lassen. Bewährt hat sich die Phototherapie. Man kann sie in einer Hautarztpraxis durchführen lassen oder bei leichten allergischen Erscheinungen im Solarium. Dazu muß man allerdings Geräte wählen, die UV-A und –B –Strahlen abgeben. Wichtig ist dabei eine niedrige Strahlungsintensität und eine kurze, dem Hauttyp angepaßte Bestrahlungsdauer. Am Anfang nur 5 Minuten später maximal aber 15 Minuten.

Hochdosiertes Calcium – 1000 mg täglich – , das man bereits 2 –3 Wochen vor der Freibad- und Urlaubssaison einnimmt, stabilisiert die Zellen und sorgt dafür, daß sie bei Bestrahlung keine allergieauslösenden Botenstoffe abgeben. Sollte sich bereits ein Ausschlag zeigen, helfen antiallergische Tabletten und leichte, kühlende Cortisongele, die es verschreibungsfrei in der Apotheke gibt. Diese Präparate lindern rasch den quälenden Juckreiz und lassen die häßlichen Pickelchen verschwinden, so daß Sie wieder unbeschwert die Sommersonne genießen können.

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